Qualifizierung für Leitungskräfte

Aktive Medienarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen

Für wen?

Das Seminar richtet sich speziell an Leitungskräfte aus Einrichtungen in den Handlungsfeldern der stationären Hilfen zur Erziehung sowie der offenen Jugendarbeit im Freistaat Sachsen.

Förderung von Medienkompetenz als grundlegende Kulturtechnik in einer digitalen Gesellschaft

Die Bedeutung digitaler Medienwelten für Kinder und Jugendliche ist unbestritten. Sie stellen für diese Zielgruppe neben dem Zugang zum Arbeitsmarkt wichtige Räume zur Identitätsentwicklung, zur Teilhabe an Gesellschaft und zur kreativen Auseinandersetzung dar. Im Zuge der rasanten Technologieentwicklung haben sich Ausstattungsgrade von Kindern, Jugendlichen und Familien zwar enorm verändert, dennoch sind damit Benachteiligungen keineswegs aufgehoben – im Gegenteil. Geht es heute weniger um eine digitale Spaltung, muss das Augenmerk verstärkt auf digitale Ungleichheit gerichtet werden.

Kinder und Jugendliche haben ein Anrecht auf eine optimale Unterstützung ihrer Entwicklung. Dazu gehört in der mediatisierten Gesellschaft ebenso die Betätigung in medienpädagogischen bzw. medienkünstlerischen Aktivitäten wie auch die Förderung ihrer Medienkompetenz. Dies gilt umso mehr, als dass sich in der digitalen Gesellschaft auch die Risikodimensionen des Jugendmedienschutzes verändert haben.

Medienpädagogische Angebote im pädagogischen Alltag

Die Qualifizierung gibt Orientierung und Hilfestellung bei der Gestaltung medienpädagogischer Angebote in Einrichtungen der stationären Hilfen zur Erziehung sowie der offenen Jugendarbeit. Flankierend zur "Berufsbegleitenden Qualifizierung zur Medienpädagogik" richtet sie sich speziell an Leitungspersonal und fokussiert die Rahmenbedingungen und Herausforderungen, unter denen außerschulische Medienbildung in diesen Einrichtungen erfolgen kann.

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Aktuelles Informationsblatt zum Kompaktseminar für Leitungskräfte.